Youtube Ads

Mit Video- und Display Ads zu mehr Conversions

 Was sind Video- und Display Ads?   

Video und Display sind zwei unterschiedliche digitale Kanäle, die Inhalte und Werbung transportieren können. Wenn wir von Video- und Display Ads sprechen, dann sind die Anzeigen gemeint, die in diesen Platzierungen ausgespielt werden. Den grossen Vorreiter beim Ausspielen von Video- und Display Ads spielt Google mit seiner Plattform YouTube sowie dem Google-Display-Werbenetzwerk. Diese Werbeformate werden benutzt, um den Betrachter respektive Konsumenten zielgruppenspezifisch anzusprechen und zu einer Handlung, also Conversion, zu bewegen.

Auch für das Remarketing spielen Video- und Display Ads eine besondere Rolle, weil Werbetreibende die Möglichkeit haben, bereits aufgewärmte Zielgruppen erneut anzusprechen, während sie im Internet verwandte Inhalte konsumieren. Wer kennt das nicht? Gestern noch ein bestimmtes Kleidungsteil im hiesigen Shop in den Warenkorb gelegt, jedoch nicht gekauft. Tage später schon folgt einem das besagte Stück durch das halbe Netz, sodass wir auf keinen Fall vergessen, den Vorgang auch wirklich abzuschliessen. Video und Display zeichnen sich durch einen starken visuellen Bezug aus, was ideal ist, weil wir Menschen Bewegtbild einfacher und schneller verarbeiten. Somit ist die Werbewirksamkeit hoch, vorausgesetzt die richtige Zielgruppe wird mit den passenden Inhalten bespielt.

Die Abrechnung bei der Ausspielung geschieht entweder über das CPM oder CPC - Modell. CPM basiert auf einem Fixpreis für 1000 Impressionen einer Werbeanzeige. CPC hingegen bedeutet, dass ein festgelegtes Gebot abgerechnet wird pro Klick.

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 YouTube - Die Ads-Plattform   

YouTube hat jeden Monat 2 Billionen eingeloggte User. Jede Minute werden auf YouTube 500 Stunden an Videomaterial hochgeladen und jeder Besucher verbringt im Schnitt 11 Minuten Zeit pro Tag auf der Plattform. Diese Statistiken machen YouTube demnach auch zum idealen Kandidaten für Video- und Displaywerbung. Doch um damit zu beginnen, müssen wir zunächst einen Account erstellen. Hierzu lassen sich zwei unterschiedliche Account-Typen erstellen, entweder der persönliche oder der rein für Unternehmen. Ein persönlicher YouTube Kanal basiert auf den persönlichen Angaben und hat nur einen einzigen Administrator während hingegen beim Unternehmensaccount keine persönlichen Angaben gemacht werden und mehrere Manager Zugriff besitzen. 

Sobald der eigene Kanal erstellt wurde, kann grundsätzlich schon der erste Content genutzt werden, um Geld zu verdienen. Denn auch der eigene Content kann Google zur Verfügung gestellt werden, um YouTube Ads auszuspielen. Wer das ernsthaft betreiben will, benötigt eine ausgefeilte Content-Strategie, um hochwertigen Content zu produzieren, der viele Menschen unterhält und begeistert. Erst dann steigen die View-Times im eigenen Kanal und in Konsequenz der mögliche Verdienst durch die Aussteuerung von Werbung. Erfolgreiche YouTube-Kanäle verdienen etwa 3-5 $ pro 1000 Video Views.

Die einzelnen Werbeformate im Video- und Display Advertising   

Video- und Display bieten unterschiedliche Werbeformate bei der Aussteuerung von Werbekampagnen. Dies hängt zum einen von der Plattform sowie von der gewählten Platzierung ab. Ein sehr grosses Display-Netzwerk ist beispielsweise das von Google, und zwar das Google-Display-Netzwerk, kurz GDN genannt. Die Display- und Videoads werden dabei mithilfe von Google & YouTube Ads an die Zielgruppe ausgespielt.

Im Display-Kanal lassen sich vier unterschiedliche Anzeigenformate aussteuern, darunter Textwerbung, Bildwerbung, Videowerbung und die responsive Werbung, welches für mobile Websites angepasst ist. Bei den Videoformaten am Beispiel von YouTube orientiert existieren ebenso eine Reihe von unterschiedlichen Platzierungen, die sich ansteuern lassen. Die Werbung wird dann entweder direkt auf der YouTube-Plattform ausgespielt, in Apps oder auch Google Video Partnerseiten. Wir unterscheiden nach skippable und non-skippable, Video Discovery, Bumper, Outstream und Masthead ads. Die zuletzt genannte Masthead Ad ist die Platzierung, die Du von der YouTube Home Startseite kennst und bietet sich vor allem an, um in möglichst kurzer Zeit massiv viel Awareness und Reichweite bspw. für ein neues Produkt oder Event zu generieren. Diese Platzierung lässt sich aufgrund der Besonderheit nur auf Reservierungsbasis über einen Salesrep einbuchen.

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Eine Werbe-Kampagne auf YouTube buchen   

Die Aussteuerung einer Kampagne ist komplex. Hierbei unterscheiden wir einmal den technischen Teil vom inhaltlichen Teil. Der technische Teil beschäftigt sich direkt mit Hebeln und Möglichkeiten der Kampagnensteuerung, und der inhaltliche Teil konzentriert sich vielmehr auf den Anzeigenkontext und das Messaging der einzelnen Anzeigen.

Ein wesentlicher und sehr wichtiger Bestandteil jeder Online-Kampagne ist das sogenannte Targeting. Vom Targeting sprechen wir, wenn wir unsere Kampagne an eine bestimmte Zielgruppe aussteuern lassen wollen. Das Targeting kann dabei breit oder spitz angelegt werden. Im Kontext der YouTube Ads haben wir über das Targeting also die Möglichkeiten, unsere Werbeanzeigen den richtigen Menschen zu zeigen. Das Targeting kann bei YouTube Ads dabei über zwei verschiedene Arten erfolgen. 

  • Direkt über die Definierung einer Zielgruppe nach bspw. demografischen und geografischen Merkmalen oder 
  • Kontextbezogen - hier gleicht der Algorithmus die Aussteuerung mit dem Kontext der Platzierung

Darüber hinaus unterscheiden wir noch weitere Targeting-Kategorien, darunter allen voran ganz klassisch nach Demografie, Affinitätszielgruppen, In-Market, Remarketing und ähnliche Zielgruppen auf Basis von Listen.

Gehen wir doch einmal genauer darauf ein. Beim Targeting nach Demografie werden Merkmale wie das Alter, Geschlecht oder Einkommen herangezogen. Die sogenannte Affinitätszielgruppe ist eine Zielgruppe, die ein gewisses Verhalten oder Interesse aufweist, darunter der entsprechende Lebensstil oder etwaige Interessenprofile. Die Kategorie In-Market umfasst Zielgruppen mit einer hohen Kaufbereitschaft. Woher YouTube das weiss? Weil YouTube und Google Dein Verhalten tracken und somit in etwa wissen, wo, wie, wann und was Du kaufst. Diese Daten werden bei der Aussteuerung von Kampagnen gehebelt. Wenn wir kaufkräftige Menschen ansprechen wollen, so bezahlen wir jedoch grundsätzlich mehr Budget. Dann existiert noch das spannende Remarketing, welches es uns erlaubt, bereits aufgewärmte Zielgruppen erneut anzusprechen. Das machen sich vor allem E-Commerce-Unternehmen erfolgreich zunutze. Zu guter Letzt die ähnlichen Zielgruppen, welche häufig durch externe Listen erstellt werden können. Stell Dir vor, Du hast eine Liste Deiner Top 100 Kunden, fütterst damit Deine YouTube Ads Kampagne und bittest, auf der Grundlage den YouTube Algorithmus Menschen anzusprechen, die diesen ähneln, also eine sogenannte similiar Audience.

 

Eine YouTube Ads - Kampagne messen & optimieren   

Wie wird eine YouTube Ads - Kampagne eigentlich genau gemessen? Manch einer mag sich fragen, wozu messen? Nun ganz einfach, weil wir wissen wollen, wie effektiv unsere Werbekampagne ist. Noch viel spannender ist die Frage: Welchen Return bewirkt unsere Kampagne? Unsere primären Kennzahlen im Video- und Display Advertising sind die Folgenden:

  • Impressions/Views = die Anzahl der Anzeigensichtungen (nicht individuell, sondern insgesamt)
  • Klicks = Anzahl der Klicks auf CTAs/Links in den Kampagnen-Ads
  • CPC = die Kosten pro Klick, den wir bezahlen
  • CTR = das Verhältnis von Impressionen oder Views zu Klicks
  • Konversionen = die Anzahl der von uns gewünschten Aktion wie z. B. Newsletter-Signup oder Shop-Kauf oder Warenkorb-Initialisierung
  • Konversionsrate = das Verhältnis von Konversionen zu Klicks, Views oder Impressions
  • CPV = die Kosten pro Video-Ad-View
  • CPM = die Kosten pro 1000 Impressionen

Für die Optimierung einer Online-Werbekampagne ist es wichtig, nicht zu viele Stellschrauben zur gleichen Zeit zu ändern. Das bewirkt, dass es schwierig ist, die dadurch ausgelösten Veränderungen zuzuordnen. Aus diesem Grund solltest Du Schritt-für-Schritt vorgehen und die Änderungen und Auswirkungen schriftlich über einen definierten Zeitraum festzuhalten. Ausserdem sollten nicht-profitable Kampagnenelemente oder Targetings nach ausreichend grossem Testumfang abgedreht werden, um die Kampagnenleistung zu steigern.

Kontakt aufnehmen

Gerne stehen Ihnen unser Digital Marketing Spezialist, Roger Zahnd und sein Team, mit Rat und Tat zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner

 

Roger Zahnd
Digital Marketing Manager

 031 318 33 55
 zahnd@weserve.ch

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